Linda Roethlisberger - Rückschau 30 Jahre TRILOGOS

Seit über 30 Jahren bin ich eine unabhängige «Selfmade»-Lebensschullehrerin,-Beraterin, Erfinderin, Schulleiterin, Stifterin und Künstlerin. Zusammen mit meinem Trilogos Team, mit engagierten Trilogos StudentInnen und -AspirantInnen haben wir unsere Schul-, Trainings- und Kurs-Module, Lehrmittel für Anfänger sowie Fortgeschrittene bis hin zur Diplomausbildung einer Persönlichkeits-und Bewusstseinsschulung, selbst aufgebaut und immer wieder mit Leben erfüllt. 

Von 1990 bis 2012 fanden viele Interessierte aus nah und fern den Weg zum Trilogos Institut (GmbH): Zuerst in Küsnacht an der Oberwachtstrasse, dann viele Jahre an der Bergstrasse 2 - bis hin zum Kreuzplatz 2 in Zürich und zum Leuenberg/BL (damals noch ein Seminarzentrum für Erwachsenenbildung der evangelischen Landeskirche der Schweiz).

Dass die passenden Menschen im passenden Augenblick zu uns gefunden haben und uns auch heute immer noch finden - in Beratungen , Intensivkursen, Trainings  etc. – ob als Gäste oder Schnupperer, als autodidaktisch Studierende, als Mitarbeitende oder als PartnerInnen –, ist keine Selbstverständlichkeit. Ich bin dankbar dafür - das erfüllt mich mit Freude.

Während die Welt sich immer schneller verändert, hat sich auch Trilogos verändert. Mit der Gründung der Trilogos Stiftung im Jahr 2012 und der gleichzeitigen Auflösung des Instituts (und somit der GmbH) ist die Trilogos Methode in Theorie und Praxis im wahrsten Sinne des Wortes frei und unabhängig von äusserlichen Örtlichkeiten und Menschen geworden.

Den Treffpunkt von Geistes- und Seelenverwandten – von Menschen, die gerne «im Kontakt mit der inneren Stimme» über das Leben philosophieren, gemeinsam oder alleine von der Lebensschule lernen, um im Alltag immer wieder neu, motiviert, kreativ und immer wieder aus innerem Frieden und der Freude heraus tatkräftig an- und zupacken zu können – organisiert heute jeder selber oder schliesst sich einer bereits bestehenden Gruppe an. 

Denn: alles fliesst – und
«es ist nichts beständiger als die Unbeständigkeit»
(Immanuel Kant).
Vieles ist so fern und doch so nah.

Linda Vera Roethlisberger
im März 2020